unser Bild vom Kind

„Lasst Kinder einfach Kinder sein.

Die Zeit, in der sie Kind sein dürfen, ist sowieso schon viel zu kurz.“

Astrid Lindgren

Beziehung zum Kind
Wir geben den Kindern Geborgenheit durch verlässliche Beziehungen und liebevolle Präsenz.
Durch Rituale und wiederkehrende Abläufe helfen wir den Kindern, sich bei uns wohlzufühlen.


Respekt vor den Kindern
Unter Erziehung verstehen wir nicht, die Kinder nach unseren Vorstellungen zu formen, sondern sie bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen.
Die Gefühle, Wünsche und Absichten der Kinder verdienen Respekt, auch wenn wir nicht alle Wünsche erfüllen und nicht alle Handlungen nachvollziehen und zulassen können.


Wie Kinder lernen
Kinder lernen durch Nachahmung und durch eigenes Ausprobieren.
Verbale Instruktionen und Belehrungen schaden oft mehr als sie nützen. Dies gilt in besonderem Maß für das soziale Lernen.
Die Familie ist der vorrangige Erfahrungs- und Lernraum der Kinder. Der Austausch mit den Eltern hat für uns eine hohe Priorität, da sie die zentralen Bezugspersonen ihrer Kinder sind.


Der Einzelne und die Gemeinschaft
Jedes Kind braucht Raum und Zeit für individuelle Erfahrungen.
Wir respektieren diese Bedürfnisse der Kinder und geben Raum für beides.
Eigene und echte Sinneserfahrungen vielfältiger Art stellen die Basis für einen verantwortungsvollen Umgang mit allem Lebendigem dar.
Wir geben den Kindern die Möglichkeit, demokratische Prozesse kennenzulernen und einzuüben.


Religion
Wir sehen in den Kindern Geschöpfe Gottes, die wunderbar gemacht sind (Psalm 139,14).
Wir setzen bei den Stärken der Kinder an.
Kinder haben ein Recht auf Religion. In unserer Kindertagesstätte lernen die Kinder die Erzählungen und Feste der christlichen Tradition, aber auch der anderen unter den Kindern vertretenen Religionen kennen.
Wir respektieren die religiöse Herkunft der Kinder, und fördern das Kennenlernen und Miteinander der verschiedenen Religionen.